Ehrhardt + Partner vertraut auf Software von COBOL-IT

Ehrhardt + Partner, ein weltweit führender Anbieter von Software-Systemen für Warehouse-Logistik, suchte nach einer neuen zukunftssicheren Systemumgebung für die Plattformen Windows und Linux des Lagerführungssystems LFS.

LFS, welches sich bereits auf Windows- und Linux-Plattformen im Markt bewährt hat, soll zukünftig mit der Software von COBOL-IT auf einer noch moderneren und einheitlichen Systemumgebung auf diesen Plattformen basieren. Wichtig für E+P dabei ist, die erfolgreiche Single-Source-Strategie beizubehalten. Mit der Software von COBOL-IT wird das Lagersystem ohne Änderung am Businesscode auf offene Systeme portiert, während seine Entwickler der IBM iSeries weiter treu bleiben. Die Besonderheit dabei ist, dass die Systemlandschaft für Windows und Linux identisch ist. Das grafische Frontend vom LFS sollte auf allen Plattformen weiterhin mit Digias C++-Bibliothek Qt bereitgestellt werden.

Bewährte Logik, moderne Plattformen

"Viele Kunden setzen schon seit vielen Jahren unsere Warehouse-Logistik-Systeme auf Linux- und Microsoft-Servern ein. Die moderne auf Eclipse basierende Entwicklungsumgebung von COBOL-IT bietet für uns jetzt eine noch bessere Lösung", sagt der geschäftsführende Gesellschafter von Ehrhardt + Partner, Marco Ehrhardt.

Der Mittelständler aus Boppard setzt seit vielen Jahren bei der Entwicklung neben der IBM iSeries auf Systeme wie Linux und Windows. Die Suche nach einer neuen Umgebung für die bewährte Single-Source-Lösung führte das Systemhaus zur Firma COBOL-works, die die Lösungen von COBOL-IT in Deutschland vertreibt. "Die Herausforderung für COBOL-IT bestand nicht nur darin, die laufende Anwendung auf einen anderen Compiler zu heben, die Entwickler sollten auch ein modernes und stabiles Entwicklungsumfeld erhalten", so Jens Schumacher, Geschäftsführer von COBOL-works.

Eine wesentliche Anforderung an COBOL-IT war das Attached Debugging, das Eingreifen in einen laufenden Prozess. Überhaupt war kein Dienst nach Vorschrift gefragt. "Wir konnten aufzeigen, dass es für Attached und Remote Debugging keines umfangreichen Visual Studios bedarf", so Schumacher. COBOL-works traf bei Ehrhardt + Partner auf ein überaus kompetentes Team. Technisch wurde die Umstellung von der Firma EasiRun Europa begleitet. In dieser Form konnten die Anwendungen binnen fünf Monaten umgestellt werden.

Neue Argumente für den Vertrieb

Eine auf Jahre verlässliche Kalkulationsbasis und ein flexibler Ansatz sind für Softwarehäuser von großer Bedeutung. COBOL-works ist sich dessen bewusst und eröffnet seinen Partnern wie Ehrhardt + Partner mit der sogenannten COBOL-IT Support Subscription zudem neue Argumente für ihren Vertrieb. "Dadurch, dass wir nicht einfach unsere Softwareprodukte verkaufen, sondern einzig unsere technische Unterstützung, gewinnen unsere Kunden ganz neue Argumente für den Vertrieb von Wartungsverträgen", so Geschäftsführer Schumacher. "Softwarehäuser können sich den stetig steigenden Funktionsumfang der Compilerpakete zunutze machen und diese Leistung in Form von Wartung an den Endkunden weiterreichen. So profitieren letztlich alle Seiten."

"Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Projekt ist", so Schumacher, "dass wir bewiesen haben, dass die dauerhafte Portierung komplexer Anwendungen von der iSeries auf Linux und Windows funktioniert."